Bayerischer Karate Bund e.V. - Bezirk Mittelfranken
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Mittelfrankentag 2021

Fürth, den 09.10.2021 – Der Mittelfrankentag ist auf dem besten Weg, eine feste Größe im bayerischen Lehrgangskalender zu werden. Die 2019 erstmals in Hersbruck durchgeführte Veranstaltung des BKB - Bezirk Mittelfranken musste im letzten Jahr corona-bedingt leider abgesagt werden. In Fürth fand der Lehrgang jetzt eine sehr erfolgreiche Wiederaufnahme.

 

Ausrichtung in besonderen Zeiten

Für den Zutritt zur Veranstaltung galt die 3G-Regel und außerhalb der Trainingsflächen eine Maskenpflicht. Alle Teilnehmer und Zuschauer wurden am Eingang überprüft und erhielten dann als Kontrollnachweis ein Armbändchen, wie man es in Vor-Corona-Zeiten vor allem von Musikfestivals kannte. Etwas Lokalkolorit musste sein – daher waren die Armbändchen in den Farben des Fürther Stadtwappens gehalten.

 

Der Lehrgang: top besucht - top besetzt

Der Lehrgang war überaus gut besucht: Die rund 90 Teilnehmer aus allen Altersgruppen hatten die Qual der Wahl: Insgesamt 15 breiten- und leistungssportorientierte Trainingseinheiten standen zur Auswahl. Genutzt wurden für die jeweils einstündigen Einheiten drei Hallendrittel sowie das Fürther Dojo, so dass immer vier Einheiten parallel trainiert werden konnten. Drei der vier Flächen waren zudem mit Matten ausgelegt.

Von Kata und Kumite (in Theorie und Praxis) über die Kobudo Bo-Kata „Tenryu no Kun“, Combat-Arnis, Bunkai der Kata Heian Godan und Tekki Shodan bis Bodenkampf und Selbstverteidigung war für jeden etwas dabei. Als Trainer standen neben Alwin Böhm, Johannes Meyer, Joachim Merkl, Christian Conrad und Andreas Weiß auch der Leistungssportreferent Daniel Herzog sowie die Bezirkskadertrainer Anita Marosán und Reiner Thiemel in der Halle. Nach Abschluss der letzten Trainingseinheit fanden noch Kyu-Prüfungen in Karate, Kobudo sowie Kyusho-Jitsu statt – in dieser Bandbreite ein eher seltenes Prüfungsereignis.

 

Breites Teilnehmerfeld

Für ein solch abwechslungsreiches und tagesfüllendes Ereignis nahmen einige Teilnehmer gerne längere Fahrtzeiten in Kauf: Außer den „üblichen mittelfränkischen Verdächtigen“ waren auch Gäste aus anderen fränkischen und bayerischen Regionen und sogar aus Frankfurt a.M. angereist. Aufgrund dieser „Internationalität“ blieben selbst die 15-minütigen Pausen zwischen den Einheiten nicht ungenutzt: Hier wurden alte Kontakte mit Sportfreunden aus anderen Dojo gepflegt bzw. neue Kontakte begründet.

 

Bilder: A. Stöhr, A. Metzger und J. Merkl

Bericht: K. Böhme