Spaß und Bewegung beim Karate Kids Event

Herzogenaurach - Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht! Im September fand bereits zum 4. Mal das „Karate Kids Event“ mit Schahrzad Mansouri in Herzogenaurach statt. Es drehte sich wieder alles um das Motto „Spaß und Bewegung“. Für die Fortgeschrittenen gab es ein Kata-Spezialtraining.

In den offenen Trainings stand kindgerechtes Karate auf dem Programm. Beim Aufwärmen malten die Kinder mit dem Fuß Blumen und Autos in die Luft, rannten in Dreierteams um die Wette und ließen sich mit geschlossenen Augen durch die Halle führen. Was zu Beginn eher nach Spiel und Toben aussahen, integrierte Schahrzad nach und nach in die Kata Heian Sandan. Nach einer Stunde hatten die Kinder den Ablauf der Kata spielerisch gelernt. Die Kinder aus den Dreierteams durften vor dem Ende der ersten Einheit die Kata synchron zeigen.

Im zweiten offenen Training standen Reaktionsspiele auf dem Programm: Wer berührt die Hand seines Trainingspartners am schnellsten? Für die Kinder stellte diese Aufgabe keine Herausforderung dar. Dasselbe aus einer hüpfenden Position zu bewerkstelligen, war bereits schwieriger. Und schon waren die Kinder mitten im Freikampftraining. Beim Tauziehen mit den Karategürteln übten die Karateka zum Schluss noch einmal stabilen, tiefen Stand und Balance.

Das Kata-Spezialtraining richtete sich an die Fortgeschrittenen unter den Karateka: Wer mindestens den 5. Kyu hatte, konnte daran teilnehmen. Hier lehrte Schahrzad, wie jedes Jahr, eine der hohen Kata: Kanku Sho. Mit den schwierigen Sprüngen und den schnellen Wendungen eine Herausforderung für die „Karate Kids“. Alles eine Übungssache, wie sich am Ende zeigte! Unter den Trainierenden waren auch Kinder aus dem Landeskader.

In den Pausen waren die Jugendbetreuer vom Karate Verein Herzogenaurach schwer gefragt: Zombieball und Kicker sorgten für Kurzweil bei den Kindern. Außerdem kümmerte sich das Bistroteam um das leibliche Wohl. Der Karate Verein Herzogenaurach verteilte Fidget Spinner an die Teilnehmer.

Bericht und Fotos: Nadine Fürst